April 2017

Spielen im Unterricht

Editorial

Spielen und Lernen sind untrennbar miteinander verbunden. Am besten kann man das bei kleinen Kindern beobachten, und aus der Zoologie wissen wir, dass auch Tiere gewisse Tätigkeiten zum reinen Zeitvertreib machen und dabei ihre Fähigkeiten trainieren. Auch viele Jugendliche und Erwachsene lernen am liebsten auf spielerische Art. In dieser Ausgabe zum Beispiel stellen wir eine App vor, mit der man Sprachen lernt, spielerisch und unkompliziert.

Mit dem Stichwort «App» öffnet sich für manche Lehrperson aber zugleich eine ganz andere, mitunter auch bedrohliche Dimension: nämlich jene der digitalen Welt, der Handys, der Spielereien auf elektronischen Geräten. Vor allem Videospiele sind bei Jugendlichen bekanntlich beliebt. Da wird das Spielen leicht zur Zeitverschwendung, für manche gar zur Suchtgefahr.

Oder haben solche Spiele auch positive Effekte? Können sie gar Wissen vermitteln? Welche Chancen eröffnen sich – und welche Gefahren entstehen? Judith Mathez ist dieser Frage nachgegangen. Sie ist Dozentin für Medienpädagogik an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ihren Bericht lesen Sie ab Seite 6.

Weiter im Heft:

– Lernen mit und von Games

– Siegen und Verlieren

– „Gamification“ im Alltag und in der Schule