Eidg. Kommissionen
Die für die Berufsbildung wichtigen Kommissionen des Bundes sind:
Eidgenössische Berufsbildungskommission (EBBK)
Die EBBK berät das BBT in Fragen der Entwicklung und der Koordination der Berufsbildung und deren Abstimmung mit der allgemeinen Bildungs- und Förderungspolitik. Sie beurteilt Projekte zur Entwicklung der Berufsbildung und Gesuche um Beiträge für besondere Leistungen im öffentlichen Interesse. Die vom Bundesrat gewählte Kommission setzt sich aus 15 Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt zusammen.
Eidgenössische Kommission für Berufsbildungsverantwortliche
Die eidgenössische Kommission für Berufsbildungs-verantwortliche EKB beschäftigt sich mit der Anerkennung von Bildungsgängen für Berufsbildungsverantwortliche und mit der Erarbeitung von Kriterien für die Prüfung der Gleichwertigkeit von Qualifikationen von Berufsbildungsverantwortlichen.
Eidgenössische Berufsmaturitätskommission (EBMK)
Die Eidgenössische Berufsmaturitätskommission EBMK übt im Auftrag des BBT die Oberaufsicht über die Berufsmaturität aus. Sie sorgt für die notwendige Koordination auf schweizerischer Ebene. Die EBMK betreut alle Schulen, die auf die Berufsmaturität vorbereiten. Sie führt die Anerkennungsverfahren durch und stellt dem BBT entsprechende Anträge. Die EBMK führt im Weiteren die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen durch. Die Prüfungen werden im Juli und August durchgeführt.
Eidgenössische Kommission für höhere Fachschulen (EKHF)
Die Eidgenössische Kommission für höhere Fachschulen EKHF setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Kantonen, Verbänden und Schulen zusammen. Die Kommission begutachtet zuhanden des BBT die Rahmenlehrpläne sowie die Gesuche um eidgenössische Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien. Weiter überprüft sie, ob die Anerkennungsvoraussetzungen eingehalten werden.